Aktuelles

September 2009

Welche Chance bietet das Kulturerbe, um die Erhaltung von
traditionellen Heilmethoden zu gewährleisten?

„Kultur kann in ihrem weitesten Sinne als die Gesamtheit der einzigartigen geistigen, materiellen, intellektuellen und emotionalen Aspekte angesehen werden, die eine Gesellschaft oder eine soziale Gruppe kennzeichnen. Dies schließt nicht nur Kunst und Literatur ein, sondern auch Lebensformen, die Grundrechte des Menschen, Wertsysteme, Traditionen und Glaubensrichtungen."
von Mag. Maria Walcher, Leiterin der Nationalagentur für das Immaterielle Kulturerbe in der Österreichischen UNESCO-Kommission

August 2009

Vom 21. – 24. Mai 2009 fand die 45. Lachesis-Verbandstagung „Heilen und heil werden“ statt, eine Begegnung von indigenen und europäischen Heilweisen. Heilerinnen der Maya-Kultur in Chiapas, einer abgelegenen Bergregion in Mexiko, und Heilpraktikerinnen aus Deutschland trafen sich zum interkulturellen Erfahrungsaustausch.
Juni 2009

Aktuell tobt fast unbemerkt von Verbrauchern und Patienten eine weltweite Auseinandersetzung mit Beteiligung aller politischen Kräfte, national und international. Im Ring stehen sich gegenüber

“CODEX ALIMENTARIUS oder: DER KAMPF DER GIGANTEN“

 eine Darstellung von von Nora Laubstein (ANME e.V.)


Wahl 2009

 
ANME befragte die politischen Parteien, welchen Wert sie der Naturheilkunde zubilligen. Fragenkatalog als pdf
 
Antworten der Parteien:

Bayernpartei
:
"...für den Erhalt der Wahlfreiheit der Bürger bei der Therapie..." Wortlaut der Antwort als pdf

CDU:
"Deshalb ist es Aufgabe der Politik, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Arzneimittel für Komplementärmedizin eine Chance zur Durchführung von klinischen Studien besteht." Wortlaut der Antwort als pdf1 und pdf2

CSU:
"..., dass die ärztliche Versorgung ... nach dem Willen des Gesetzgebers durch approbierte Ärzte ... gewährleistet wird ..., dass Behandlungsmethoden, Arznei- und Heilmittel der besonderen Therapieeinrichtungen nicht ausgeschlossen sind. Daran wird die CSU auch weiterhin festhalten." Wortlaut der Antwort als pdf

DIE GRÜNEN
: "Die besonderen Therapierichtungen haben für uns Grüne seit jeher einen hohen Stellenwert." Wortlaut der Antwort als pdf

DIE LINKE:
"... fordert, die belegten naturheilkundlichen Therapien genauso wie die schulmedizinischen Verfahren anzuerkennen und in den Leistungskatalog zu übernehmen. Denn nur, wenn Schulmedizin und die Alternative kostenlos für die Patienten sind, kann eine freie Wahl stattfinden." Wortlaut der Antwort als pdf

FDP:
"Die FDP ist ein großer Verfechter der Naturheilkunde als sinnvolle Ergänzung zur Schulmedizin." Wortlaut der Antwort als pdf

FREIE WÄHLER
:
"...freie Wahl von naturkundlichen Therapien und Medikamente erhalten." Wortlaut der Antwort als pdf 

SPD
:
"Die Bewertung naturheilkundlicher Behandlungen lässt sich, wie schulmedizinische Therapieformen auch, nur als Einzelfallprüfung realisieren... Im Rahmen dieser Einzelfallbewertung ist eine evidenzbasierte Anwendung alternativer Heilmethoden allerdings wünschenswert." Wortlaut der Antwort als pdf

PSE (Sozialdemokraten):
"...ein klares Ja zur Naturmedizin." Wortlaut der Antwort als pdf
 
Marion Caspers-Merk (Bundesministerium für Gesundheit):
"Leider kann ich Ihr Anliegen nicht unterstützen..." Wortlaut der Antwort als pdf

Dagmar Roth-Berendt (MdEP-SPD):
"Die Integration der Komplementärmedizin hat in der letzten Legislaturperiode des Europäischen Parlamentes bereits detlich an Kontur gewonnen..." Wortlaut der Antwort als pdf

Deutliche Zustimmung der Schweizer zur Komplementärmedizin - 67 Prozent für Verfassungsartikel

Fast 80% aller Schweizer Parlamentsabgeordneten haben sich für eine „Zukunft mit Komplementärmedizin“ ausgesprochen. Die Hauptforderungen der Initiative jedoch, wie die Wiederaufnahme von fünf naturheilkundlichen Verfahren (= Homöopathie, Phytotherapie, Anthroposophische Medizin, Neuraltherapie und TCM) in die staatliche Grundversicherung, Integrierung von ärztlicher Komplementärmedizin in die Praxis, Lehre und Forschung, Diplomabschlüsse für nichtärztliche Therapeuten und der Erhalt von bewährten Heilmitteln, wurden in den nun angenommenen Verfassungsartikelentwurf übernommen. Nähere Informationen...
 
Wir wünschen uns für die Zukunft der Traditionellen Medizin/CAM in Europa ein ähnliches interdisziplinäres Bündnis! pdf

Februar 2009

Als zündender Impuls unseres 3. Symposiums im November 2008 startet ANME e.V. in diesem Jahr die Aktion:
Traditionelle Medizin (CAM) ist ein immaterielles Kulturerbe aller Menschen auf allen Kontinenten!
Dies gilt damit auch für Europa, und es wird deutlich, wie wichtig der Erhalt und die Erforschung dieses kulturellen Erbes gerade für unsere Zukunft ist. Der Begriff der Nachhaltigkeit gerade im Gesundheitsbereich bedeutet die Anerkennung eines eigenständigen interdisziplinären Verständnisses von Heil-Sein und Heil-Werden, gesund bleiben oder gesund werden.

 

Das aktuelle Forschungsprojekt  der österreichischen Nationalagentur in Zusammenarbeit mit der UNESCO-Österreich leistet aktuell eine Pionierarbeit, die ANME e.V. ausdrücklich unterstützt und gleichzeitig aufnimmt, um aus dieser theoretischen Arbeit politische Taten folgen zu lassen.

Wir bitten Sie und alle die Naturmedizin und Naturheilkunde vertretenden Organisationen, unseren Appell, den wir an die Europäische Kommission, Parlamentarier und nationale  Gesundheits- und Kulturministerien richten, zu unterstützen!


Unterstützen Sie unsere Aktion und nehmen Sie Kontakt zu Entscheidungsträgern auf!

 

In diesem Jahr finden die Wahlen zum neuen EU-Parlament statt und neue Konzepte und Positionen werden geschaffen – gestalten Sie mit, und entdecken Sie unser gemeinsames kulturelles Erbe in der Traditionellen Medizin (CAM) als gleichberechtigt neben und in Kommunikation mit der modernen Gesundheitswirtschaft!

 

Aktionspapier: ANME fordert Anerkennung ...

Partner:

 

 


ANME direkt:


0049 (0)6187 9928121

info@anme.info