Aus dem Frühling 2012-Newsletter vom EU-Projekt "CAMbrella"

In jedem Newsletter wird ein Interessenvertreter und Mitglied des Beirates vorgestellt bzw. ein Verband, der auf die eine oder andere Art für CAMbrella wichtig ist.

In dieser Ausgabe ist es ANME e.V., die auf dem Gebiet von CAM tätig ist.

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Wie steht ANME zur „Integrativen Medizin - IM" ?

Der Begriff „Integrative Medizin-IM" sorgt weiterhin für Verwirrung unter CAM-Therapeuten und Medizinern. Im deutschen Sprachraum wird „integrativ" meist mit positiven Assoziationen wie „zusammenführend", "Zusammenarbeit", "harmonisches Miteinander"," das Beste aus der CAM" oder „Einbezogenheit" verbunden.

Der Begriff „Komplementärmedizin" ist allseits bekannt und wird gegenwärtig häufig dann verwendet, wenn es um effektive Gesundheitsversorgung in Bezug zu den staatlichen Gesundheitssystemen geht. Daher gilt die IM für manche Gesundheitsstrategen bereits als der „eine Schritt weiter", um IM im bestehenden System zu etablieren, ganz konkret als Facharzt für IM... weiterlesen

Ein Erklärungsansatz von Nora Laubstein (ANME e.V.)


Abschied von Dr. Veronica Carstens

Dazu ein Nachruf
von Ingeborg Weber IKA Internationale Kinesiologie Akademie, Frankfurt

Außerdem hier ein Auszug der Medienberichterstattung sowie Impressionen von der Gedenkfeier.


Kölner Manifest zur Rettung der Therapiefreiheit

Die Humanmedizin wird immer unmenschlicher. Das lässt vermuten, dass sie ihr Wesen verfehlt!

Ernst gemeinte Gedanken zum Runterladen, Ausfüllen und Weitergeben von unserem Mitglied Arno Thaller - das Kölner Manifest.


Die KomplementärTherapie kommt ins Rollen

Die offizielle Regelung der KomplementärTherapie ist in der Schweiz mit der Einführung einer eidgenössischen Höheren Fachprüfung auf der Zielgeraden. Die nationale Berufsanerkennung der KomplementärTherapie schafft eine einheitliche Regelung für ein Fächerbündel von zahlreichen Therapien wie z.B. Shiatsu, Craniosacral Therapie, Akupunktur-Massage, Polarity etc. Der Start für die Umsetzung ist für März 2013 terminiert.
Aktuelle Details zur Entwicklung im schweizerischen Gesundheitswesen
von Cecille Cassini


Das Wirkprinzip homöopathischer Heilmittel konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden!

Die deutsche Biochemikerin und Homöopathin Dr. Karin Lenger hat – von der breiten Öffentlichkeit bislang unbemerkt – nachgewiesen: Je höher potenziert ein homöopathisches Heilmittel ist, desto wirksamer ist es. weiter lesen


Öffentliche Forschung soll der Gesellschaft, nicht gewinnorientierten Großunternehmen dienen

Offener Brief an die Mitglieder der Europäischen Gemeinschaft zur gemeinsamen Strategie für die EU-Finanzierung von Forschung und Innovation

Brief lesen


Unterschriftensammlung für Naturheilmittel

In jüngster Zeit sind verschiedene Aufrufe zu einer Unterschriftenaktion gegen ein EU-Gesetz zu Naturheilmitteln veröffentlicht worden Was ist dran?
1. Die Homöopathie ist nicht direkt betroffen, sehr wohl aber ihr Umfeld.

2. Für einzelne, vor allem gut etablierte, viel verkaufte Pflanzenarzneien aus einem einzigen Ausgangsstoff wird es Erleichterungen zur europaweiten Vermarktung geben.
3. Für eine große Zahl traditioneller Arzneimittel, vor allem solche aus unterschiedlichen und nicht nur pflanzlichen Ausgangsstoffen, wird die Marktzulassung immer schwieriger und schließlich unmöglich.

Unser Kommentar von Nora Laubstein

Eine Stelleungnahme des Anwenderbündnis zum Erhalt homöopathischer Arzneimittel (AEHA) lesen Sie hier

Weitere Infprmationen auch unter

aeha-buendnis.de

Avaaz.org


Übersicht zur EU Gesundheits-Politik zum Thema
"Qualitätssicherung der Ausbildungen in der
Komplementärmedizin"

In dieser wissenschaftlichen Arbeit werden die relevanten Strukturen der EU und ihrer Policies in Bezug auf die Gesundheitspolitik, insbesondere die Generaldirektion Gesundheit und Verbraucher, die "DG Sanco", beschrieben. Berücksichtigt wird die Gesundheitsstrategie der EU, Weissbuch 2008-2013, der Arbeitsplan 2009 zur Durchführung des zweiten Aktionsprogramms der Gemeinschaft im Bereich der Gesundheit (2008—2013), sowie als Exkurs das Darlegen von Positionen der World Health Organisation (WHO) und der diesbezüglichen Prozesse in der Schweiz zum Thema.

Die vorliegende Arbeit von Stefan Mumenthaler entstand als Hausarbeit im Rahmen des Studiums zum Master in Advanced Studies (MAS) in Gesundheitsförderung und Prävention (GF&P) an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW). Geschrieben im Verlauf des Studienmoduls 6, "European Dimension of Health Promotion" an der Hochschule Magdeburg (DE) des Lehrganges "European Master of Art in Health Promotion" (EUMAHP).

weiter zur Arbeit...


ANME-Info : Nichts drin, nichts dahinter?

Interview zur Aktion 10:23 der Homöopathie-Gegner am 5. Februar 2011. Nora Laubstein fragt Carl Classen (VKHD e.V.)

Interview...


Der wissenschaftlich geforderte Wirksamkeitsnachweis in Sachen Homöopathie ist erbracht!

Es mag erst einmal unglaublich klingen: Die diplomierte Biochemikerin Frau Dr. Karin Lenger hat bereits im Jahre 2008 drei Ergebnisberichte Ihrer homöopathischen Forschungsarbeit in angesehenen Fachzeitschriften (siehe unten) veröffentlicht. Darin beschreibt sie akribisch die Nachweisbarkeit der Wirkungspotentiale von homöopathischen Hochpotenzen! weiter...

Ein Beitrag von Nora Laubstein


Deutliche Zustimmung der Schweizer zur Komplementärmedizin

Zwei Drittel der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger haben Ja
gesagt zur Verankerung der Komplementärmedizin in der Schweizer Bundesverfassung.

link

Magazin-Artikel: "Es ist geschafft!"


Naturheilkunde durch EU-Regelung bedroht?

Nur noch 350 Tage: Am 31. März 2011 werden sich die Bürger Europas nach dem Willen der EU-Kommission von vielen bewährten Naturheilmitteln verabschieden müssen. Bislang unbemerkt von der Bevölkerung treten an diesem Tag die europäischen Regelungen zur Registrierung traditionell verwendeter pflanzlicher Arzneimittel voll in Kraft. Das Budapester Ayurveda-Symposium im März 2010 verdeutlichte Lücken in der europäischen Gesetzgebung. weiter...

von Dr. Mathias Schmidt

(Medizinischer Direktor der EUAA e.V., ANME e.V.)


Homöopathie in der evidenzbasierten Medizin

Folgender Artikel des Autors Felix Morgenthaler erschien leicht verändert sowie ohne Anmerkungen und Literaturhinweise unter dem Titel „Rätselhafte Lebenskraft" im Magazin (Wochenendbeilage der Schweizer Tageszeitungen Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, Berner Zeitung, Der Bund) am 2. Oktober 2010:

"Rätselhafte Lebenskraft"

AUDE SAPERE! Das Potential hoher Potenzen

Felix Morgenthaler führt seit 2000 eine eigene Praxis für Homöopathie in Zürich und ist Co-Präsident des Homöopathieverbandes Schweiz HVS www.hvs.ch

 

Der nachfolgende Artikel von Georg Ivanovas, der vor einigen Wochen in "Homöopathie KONKRET" veröffentlicht wurde, befasst sich mit der Begrenztheit der evidenzbasierten Methode (EBM). Diese gewinnt in der medizinischen Praxis ständig an Bedeutung. Die meisten überzeugten Vertreter dieser Methode sehen in der Homöopathie nichts anderes als eine Placebotherapie. Dies spiegelt sich insbesondere in den großen medizinischen Zeitschriften wider. Diese Wahrnehmung stellt für die Homöopathie in vieler Hinsicht eine Herausforderung und ein Problem dar. Ivanovas zeigt an detaillierten Beispielen, wie ihre Techniken nicht oder nur unzureichend geeignet sind, Heilungsverläufe angemessen zu beurteilen. Darüber hinaus wird gezeigt, dass die real-existierende EBM nicht die best mögliche Evidenz bereitstellt. Sie ist zu anfällig für die verschiedensten Interessen, was derzeit auch zu Lasten der Homöopathie geht.

 

Zu skeptische Leute sind meist zu leichtgläubig - Gedanken zur derzeitigen Homöopathie-Diskussion

Welche Chance bietet das Kulturerbe, um die Erhaltung von
traditionellen Heilmethoden zu gewährleisten?

„Kultur kann in ihrem weitesten Sinne als die Gesamtheit der einzigartigen geistigen, materiellen, intellektuellen und emotionalen Aspekte angesehen werden, die eine Gesellschaft oder eine soziale Gruppe kennzeichnen. Dies schließt nicht nur Kunst und Literatur ein, sondern auch Lebensformen, die Grundrechte des Menschen, Wertsysteme, Traditionen und Glaubensrichtungen."
von Mag. Maria Walcher, Leiterin der Nationalagentur für das Immaterielle Kulturerbe in der Österreichischen UNESCO-Kommission

Vom 21. – 24. Mai 2009 fand die 45. Lachesis-Verbandstagung „Heilen und heil werden“ statt, eine Begegnung von indigenen und europäischen Heilweisen. Heilerinnen der Maya-Kultur in Chiapas, einer abgelegenen Bergregion in Mexiko, und Heilpraktikerinnen aus Deutschland trafen sich zum interkulturellen Erfahrungsaustausch.
Aktuell tobt fast unbemerkt von Verbrauchern und Patienten eine weltweite Auseinandersetzung mit Beteiligung aller politischen Kräfte, national und international. Im Ring stehen sich gegenüber

“CODEX ALIMENTARIUS oder: DER KAMPF DER GIGANTEN“

 eine Darstellung von von Nora Laubstein (ANME e.V.)


ANME fordert Anerkennung...
Als zündender Impuls unseres 3. Symposiums im November 2008 startet ANME e.V. in diesem Jahr die Aktion:
Traditionelle Medizin (CAM) ist ein immaterielles Kulturerbe aller Menschen auf allen Kontinenten!
Dies gilt damit auch für Europa, und es wird deutlich, wie wichtig der Erhalt und die Erforschung dieses kulturellen Erbes gerade für unsere Zukunft ist. Der Begriff der Nachhaltigkeit gerade im Gesundheitsbereich bedeutet die Anerkennung eines eigenständigen interdisziplinären Verständnisses von Heil-Sein und Heil-Werden, gesund bleiben oder gesund werden.

 

Das aktuelle Forschungsprojekt  der österreichischen Nationalagentur in Zusammenarbeit mit der UNESCO-Österreich leistet aktuell eine Pionierarbeit, die ANME e.V. ausdrücklich unterstützt und gleichzeitig aufnimmt, um aus dieser theoretischen Arbeit politische Taten folgen zu lassen.

Wir bitten Sie und alle die Naturmedizin und Naturheilkunde vertretenden Organisationen, unseren Appell, den wir an die Europäische Kommission, Parlamentarier und nationale  Gesundheits- und Kulturministerien richten, zu unterstützen!


Unterstützen Sie unsere Aktion und nehmen Sie Kontakt zu Entscheidungsträgern auf!

 

In diesem Jahr finden die Wahlen zum neuen EU-Parlament statt und neue Konzepte und Positionen werden geschaffen – gestalten Sie mit, und entdecken Sie unser gemeinsames kulturelles Erbe in der Traditionellen Medizin (CAM) als gleichberechtigt neben und in Kommunikation mit der modernen Gesundheitswirtschaft!

 

Aktionspapier: ANME fordert Anerkennung ...


Partner:

UNESCO (A)

Nationalagentur für das immaterielle Kulturerbe

Österreichische UNESCO-Kommission

 

ANME direkt:
0049 (0)6187 9928121

info@anme.info